• 11. Februar 2022

Ein neuartiges Mauerwerk, das es in sich hat!

Tobias

Tobias

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Foto: Unipor

So gut ist die Ökobilanz von nadelholzgefüllten Ziegelsteinen

Bereits bei der Planung der eigenen vier Wände legen angehende Eigenheimbesitzer zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit. Viele Faktoren sind dabei zu berücksichtigen und es stehen eine Menge Entscheidungen an. Eine davon ist, ob das Haus in Holzrahmenbauweise erstellt werden soll oder in klassischer Ziegelbauweise. Für viele ist die Ökobilanz der Baustoffe ausschlaggebend und die nadelholzgefüllten Ziegelsteine von Unipor schneiden hier sehr gut ab.

Ziegelhäuser verfügen über eine sehr gute Ökobilanz. Dies belegt eine aktuelle Studie „Ökobilanz von Einfamilienhäusern in moderner Ziegel- und Holzbauweise“ des Forschungsinstitutes für Wärmeschutz in München. Ein Grund für die gute Bilanz des massiven Baustoffes: Während einer Nutzungsdauer von rund 80 Jahren sparen hoch wärmedämmende Ziegelwände sehr viel Energie ein. Dabei stellen nadelholzgefüllte Mauerziegel eine besonders ökologische Lösung dar.

Erst die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus gibt Aufschluss darüber, wie nachhaltig und ökologisch ein Baustoff wirklich ist. Das FIW München stellte dabei nun fest: Ein massives Ziegelhaus steht der Leichtbauweise in ökologischer Hinsicht nicht nach (Bild: Martin Götz, Burglengenfeld).Foto: Unipor
Für den Bau eines ökologischen Eigenheimes ist die Wahl des passenden Wandbaustoffes entscheidend. Mauerziegel überzeugen hier auf mehreren Ebenen: Sie sind hoch wärmedämmend und besonders langlebig. Foto: Unipor
Der geringere Ressourceneinsatz verbessert auch die graue Energie eines Eigenheims. So profitieren Bauherren von umweltfreundlichen und nachhaltigen eigenen vier Wänden (Bild: UNIPOR, München). Foto: Unipor

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Vorteile von Ziegeln

Der Wunsch nach einer klimafreundlichen Lebensweise ist inzwischen allgegenwärtig – auch beim Bau der eigenen vier Wände. Angesichts dieser Tatsache ist die Wahl eines ökologischen Wandbaustoffes für zukünftige Eigenheimbesitzer sehr wichtig. In der öffentlichen Diskussion gilt Holz als besonders nachhaltige Lösung. Doch erst die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Hauses gibt Aufschluss darüber, wie klimafreundlich eine Bauweise tatsächlich ist.

Eine solche Untersuchung hat nun das Münchener Forschungsinstitut für Wärmeschutz durchgeführt. Diese zeigt am Beispiel eines typischen Einfamilienhauses, dass Mauerziegel und Holzrahmenbauweise vergleichbar gute Ergebnisse bei der Ökobilanz erzielen – auch unter Einbezug der sogenannten „grauen Energie“ (der Energie, die für die Herstellung eines Baustoffes verbraucht wird). Dabei wurden von der Herstellung über die Nutzungsphase bis hin zum Rückbau alle Aspekte berücksichtigt. Die Studie macht deutlich: Das massive Ziegelhaus steht der Leichtbauweise in ökologischer Hinsicht nicht nach. „Somit ist es eine besonders klimafreundliche sowie zukunftsfähige Lösung für umweltbewusste Baufamilien“, erläutert Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Ziegel-Gruppe (München). Die lange Lebensdauer von 80 Jahren und mehr sowie ihre außergewöhnlichen Dämmqualitäten machen Mauerziegel zu einem energieeffizienten Baustoff. Mit einer hoch wärmedämmenden Gebäudehülle in monolithischer Bauweise können Häuslebauer so gleichzeitig Heizkosten sparen und die Umwelt schonen. 

Ziegel-Holz-Hybride

Eine äußerst nachhaltige sowie ressourcenschonende Lösung sind nadelholzgefüllte Mauerziegel. Diese werden bei Unipor unter dem Namen „Silvacor“ („silva“, lat. Wald und „cor“, lat. Herz) geführt.  Sie vereinen das Beste aus zwei Materialwelten: nachwachsendes Holz als Dämmstoffkern gepaart mit beständigem Ziegel als Mantel. Zudem garantieren sie im Vergleich zu ungefüllten Mauerziegeln einen deutlich höheren Wärmeschutz – ihr CO2-Fußabdruck ist jedoch ökologischer. „Mit nachhaltigen Silvacor-Mauerziegeln als Wandbaustoff treffen umweltbewusste Bauherren eine intelligente Wahl und leisten damit einen wichtigen Beitrag in Sachen Klimaschutz“, so Fehlhaber.

Fotos: Unipor
Holzfasergefüllte Silvacor-Mauerziegel vereinen das Beste aus zwei Welten: Das Ergebnis ist ein moderner Wandbaustoff, der hohen ökologischen Ansprüchen gerecht wird. Fotos. Unipor

Ressourcenschutz ist Klimaschutz

Der natürliche Baustoff „Mauerziegel“ überzeugt während der Nutzungsphase mit hoher Energieeffizienz und ist dank seiner Recyclingfähigkeit auch darüber hinaus nachhaltig. Fällt bei einem Ziegelhaus die Tür das letzte Mal ins Schloss, kann der Baustoff vollständig wiederverwertet werden. Auf diese Weise helfen umweltbewusste Bauherren, natürliche Ressourcen zu schonen.

Sortenrein getrennt, können sie nach ihrer Nutzungsdauer wieder vollständig dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. So wird der keramische Ziegelbruch in entsprechenden Anlagen zerkleinert und in unterschiedlichen Körnungsstärken als Pflanzsubstrat zum Beispiel zur Dachbegrünung eingesetzt. „Mauerziegel sind nicht nur ein langlebiger und energiesparender Wandbaustoff, sondern eben auch ein Wertstoff“, erklärt Fehlhaber. 

Damit auch in monolithischer Bauweise höchste energetische Ansprüche erfüllt werden können, verfügen moderne Mauerziegel zudem über einen integrierten Dämmstoffkern – beispielsweise aus Mineralwolle oder Nadelholzfasern. Fällt beim Bau der eigenen vier Wände mit dämmstoffgefüllten Unipor-Ziegeln Verschnitt an, wird dieser nicht einfach entsorgt. „Unser Ziel ist es, auch die Füllungen unserer ‚Coriso‘ und ‚Silvacor‘-Mauerziegel weiter zu verwenden. Hierfür werden die Dämm-Materialien aus den Ziegelkammern gelöst und als Granulat der Produktion wieder zugeführt“, so Fehlhaber. „An manchen Standorten nehmen wir hierfür bereits heute Ziegelverschnitt zurück.“

Internethttps://unipor.de/ 

 
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