• 14. September 2022

Der geförderte Weg zum Energieeffizienzhaus

Ela

Ela

schreibt & baut Bau-Content
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KfW-Förderung für ein klimaneutrales Zuhause

Die Energiekosten steigen und damit auch der Wunsch nach einem energetisch effizientem Standard. Doch kann man den Traum von der eigenen, klimaneutralen  Immobilie noch träumen? Eine gute Möglichkeit beide Aspekte zu berücksichtigen, ist der Bau von Energieeffizienzhäusern unter Hinzunahme einer Förderung durch die KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese fördert im Rahmen der Umsetzung des GEG – Gebäudeenergiegesetzes – klimaneutrale, energieeffiziente Gebäude und zwar sowohl Neubauten, als auch Sanierungen. 

Wie bekommst Du die Kfw-Förderung?

Zur Errichtung von energieeffizienten Wohnhäusern werden durch die KfW zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse erteilt. Bei dem Förderprogramm „Energieeffizientes Bauen“ gilt: Je geringer der Energiebedarf der neuen Immobilie, desto höher der Förder- und Tilgungszuschuss. Darüber hinaus wurden seitens der KfW Bewertungsstandards festgelegt. 

Unser Dino-Überblick der Effizienzhaus-Standards

Du kannst zwischen folgenden Effizienzhaus-Standards wählen:

 

  • Das Referenzgebäude dient zur Ermittlung des geforderten Primärenergiebedarfs des geplanten Gebäudes. Es ist in Geometrie, Nutzfläche und Ausrichtung identisch. Für die Energiebedarfsberechnung werden die im GEG genannten Werte angesetzt. Im Vergleich kann dann die Einhaltung des Jahresprimärenergiebedarfs und des Transmissionswärmeverlusts – also des Wärmeverlusts über die Gebäudehülle – des geplanten Gebäudes nachgewiesen werden.

  • Effizienzhaus 55 (EH55): Der Nachweis für den energetischen Standard erfolgt über eine Energiebedarfsberechnung, der Primärenergiebedarf darf maximal 55 Prozent und der Transmissionswärmeverlust maximal 70 Prozent der im GEG geforderten Werte betragen. Alternativ kann das Effizienzhaus 55 über die Einhaltung von baulichen und anlagentechnischen Anforderungen nachgewiesen werden, die durch die KfW festgelegt sind.
 
  • Effizienzhaus (EH40): Der Primärenergiebedarf eines Effizienzhaus 40 darf im Vergleich zu den im GEG festgelegten Standards maximal 40 Prozent betragen. Der maximale Prozentsatz für den Transmissionswärmeverlust liegt bei 55 Prozent.
 
  • Effizienzhaus 40 Plus (EH40+): Ein Effizienzhaus 40 Plus erfüllt die Kriterien, wie das H40 und folgende zusätzliche Faktoren:
  1. Eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien. 
  2. Ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  3. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  4. Eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein Benutzerinterface.
 

Die Standards sind ans Gebäudeenergiegesetz (GEG) angelehnte Werte zum Jahresprimärenergiebedarf und Transmissionswärmebedarf, wie viel Prozent des nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zulässigen Energieverbrauchs das jeweilige Effizienzhaus verbraucht.

Bei einem Effizienzhaus 55 beispielsweise liegt der Jahresprimärenergiebedarf bei 55 Prozent des Referenzgebäudes. Je geringer dieser Wert ist, desto besser die Energieeffizienz der Wohnimmobilie und desto höher die Förderung. 

Wie erreichst Du den besten Standard für eine Förderung?

Der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses wird durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie durch die Einbindung erneuerbarer Energien erreicht. Das bedeutet, je mehr klimaneutrale Faktoren Du bei Deiner Planung berücksichtigst, je effizienter wird Dein Haus und je höher liegt der förderfähige Beitrag. Bei Deiner Anfrage an Hausbaugesellschaften und Bauträger kannst Du bereits nach diesen Effizienzhaus-Typen fragen. Achte zudem bei der KfW-Antragstellung auf die aktuellen Antragsfristen, damit Dein Antrag berücksichtigt wird.

Du kannst auch noch einen Bonus bekommen

Baust Du ein Effizienzhaus 55, 40 und 40 Plus, gibt es zusätzlich einen Bonus, für die Einhaltung der Erneuerbare-Energien-Klasse (EE) oder Nachhaltigkeits-Klasse (NH). Hier beträgt der mögliche Kreditbetrag 150.000 Euro (statt sonst 120.000 Euro) und der (Tilgungs-)Zuschuss ist jeweils 2,5 Prozent höher als in der klassischen Effizienzhaus-Variante. Dabei sind mindestens 55 Prozent regenerative Energie für die Wärmeversorgung des Gebäudes oder ein Nachhaltigkeitszertifikat für das Effizienzhaus nachzuweisen. 

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